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Schulung der Einsatzkräfte im Umspannwerk Gmünd

Schulung der Einsatzkräfte im Umspannwerk Gmünd

Eine umfassende Sicherheits- und Brandschutzschulung der ortsansässigen Einsatzkräfte fand vergangene Woche am Gelände des neuen KNG-Umspannwerks Gmünd statt.

Seit Juli 2019 versorgt das neue Umspannwerk Gmünd die Oberkärntner Region Gmünd/Liesertal/Maltatal zuverlässig mit Strom. Die Errichtung des Umspannwerks gab auch Anlass, die örtlichen Einsatzkräfte über das richtige Verhalten im Bereich von elektrischen Anlagen und über die KNG-interne Alarmierungskette im Störungsfall zu informieren. Die KNG lud dazu Polizei und Feuerwehr zu einer sicherheits- und brandschutztechnischen Einweisung vor Ort im Umspannwerk Gmünd ein. Als Brandschutzexperte in der KNG klärt Wolfgang Klemm in seinen Schulungen für Einsatzkräfte regelmäßig Feuerwehren, Polizei und Rettungsdienste über die besonderen Gefahren von Hochspannungsanlagen auf. Die Brandschutzpläne der einzelnen elektrischen Anlagen liegen zwar bei den jeweiligen Feuerwehren auf, mit der Besichtigung und Schulung vor Ort wird aber im Detail auf spezielle Gefahren, bestehende Brandlasten, Löschmittel und das richtige Verhalten im Ernstfall hingewiesen.

Schutz durch Abstand
Einsatzkräfte sind bei Rauch- oder Brandalarmen meist die ersten vor Ort. Es gilt, gemeinsam mit der KNG die Situation soweit unter Kontrolle zu halten: „Oberste Priorität für die KNG ist die Vermeidung von Personenschäden bei Einsätzen, größter Schutz bietet nur der nötige Abstand“, erklärt Klemm. Das Thema Strom ist selbst bei der Feuerwehr kein alltägliches. „Wasser, Sturm, Feuer — all das ist erkennbar. Strom ist für unsere Sinnesorgane aber nicht wahrnehmbar. Die ausgehende Gefahr ist damit umso schwerer einzuschätzen,“ sagt Edmund Glanznig, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Gmünd.

Nach Besichtigung der 20-kV-Anlage im Inneren des Betriebsgebäudes folgte ein Rundgang durch die 110-kV-Freiluftschaltanlage, wo sich auch das Herzstück des Umspannwerks, der mit Isolieröl gefüllte Transformator, befindet. Ideal für Schulungszwecke: Am Ende der Besichtigung regelte der tonnenschwere Trafo — Zeit zum Abendessen also, denn je nach Lastfluss im Verteilernetz reguliert ein Trafo selbsttätig die nötige Spannung ein.

Mit einem Theorieteilblock am Gelände der FF Gmünd wurde die Schulung schließlich abgeschlossen. „Das umsichtige und disziplinierte Verhalten bei Bränden im Bereich von elektrischen Anlagen ist für einen unfallfreien und effektiven Feuerwehreinsatz von größter Bedeutung, regelmäßige Schulungen und Unterweisungen sind hier der Schlüssel zum Erfolg“, erörtert auch Hans-Jürgen Wernegger, Anlagenverantwortlicher für 110-kV-Hochspannungsanlagen bei der KNG.

Die Schulungsreihe für Einsatzkräfte wurde bereits in dieser Woche fortgeführt, als die Abschnittsfeuerwehren Fürnitz bis Arnoldstein über die Gefahren bei Einsätzen im Umspannwerk Villach Süd unterwiesen wurden. 
 

12.09.2019

Eine umfassende Sicherheits- und Brandschutzschulung der ortsansässigen Einsatzkräfte fand vergangene Woche am Gelände des neuen KNG-Umspannwerks Gmünd statt.

Seit Juli 2019 versorgt das neue Umspannwerk Gmünd die Oberkärntner Region Gmünd/Liesertal/Maltatal zuverlässig mit Strom. Die Errichtung des Umspannwerks gab auch Anlass, die örtlichen Einsatzkräfte über das richtige Verhalten im Bereich von elektrischen Anlagen und über die KNG-interne Alarmierungskette im Störungsfall zu informieren. Die KNG lud dazu Polizei und Feuerwehr zu einer sicherheits- und brandschutztechnischen Einweisung vor Ort im Umspannwerk Gmünd ein. Als Brandschutzexperte in der KNG klärt Wolfgang Klemm in seinen Schulungen für Einsatzkräfte regelmäßig Feuerwehren, Polizei und Rettungsdienste über die besonderen Gefahren von Hochspannungsanlagen auf. Die Brandschutzpläne der einzelnen elektrischen Anlagen liegen zwar bei den jeweiligen Feuerwehren auf, mit der Besichtigung und Schulung vor Ort wird aber im Detail auf spezielle Gefahren, bestehende Brandlasten, Löschmittel und das richtige Verhalten im Ernstfall hingewiesen.

Schutz durch Abstand
Einsatzkräfte sind bei Rauch- oder Brandalarmen meist die ersten vor Ort. Es gilt, gemeinsam mit der KNG die Situation soweit unter Kontrolle zu halten: „Oberste Priorität für die KNG ist die Vermeidung von Personenschäden bei Einsätzen, größter Schutz bietet nur der nötige Abstand“, erklärt Klemm. Das Thema Strom ist selbst bei der Feuerwehr kein alltägliches. „Wasser, Sturm, Feuer — all das ist erkennbar. Strom ist für unsere Sinnesorgane aber nicht wahrnehmbar. Die ausgehende Gefahr ist damit umso schwerer einzuschätzen,“ sagt Edmund Glanznig, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Gmünd.

Nach Besichtigung der 20-kV-Anlage im Inneren des Betriebsgebäudes folgte ein Rundgang durch die 110-kV-Freiluftschaltanlage, wo sich auch das Herzstück des Umspannwerks, der mit Isolieröl gefüllte Transformator, befindet. Ideal für Schulungszwecke: Am Ende der Besichtigung regelte der tonnenschwere Trafo — Zeit zum Abendessen also, denn je nach Lastfluss im Verteilernetz reguliert ein Trafo selbsttätig die nötige Spannung ein.

Mit einem Theorieteilblock am Gelände der FF Gmünd wurde die Schulung schließlich abgeschlossen. „Das umsichtige und disziplinierte Verhalten bei Bränden im Bereich von elektrischen Anlagen ist für einen unfallfreien und effektiven Feuerwehreinsatz von größter Bedeutung, regelmäßige Schulungen und Unterweisungen sind hier der Schlüssel zum Erfolg“, erörtert auch Hans-Jürgen Wernegger, Anlagenverantwortlicher für 110-kV-Hochspannungsanlagen bei der KNG.

Die Schulungsreihe für Einsatzkräfte wurde bereits in dieser Woche fortgeführt, als die Abschnittsfeuerwehren Fürnitz bis Arnoldstein über die Gefahren bei Einsätzen im Umspannwerk Villach Süd unterwiesen wurden. 
 

12.09.2019

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